ALFA R36 Router: Einstellungen für schnelleres Surfen

Aktualisiert am: 17. Mai 2026 | Lesezeit: ca. 2 Minuten

Du bist mit der Geschwindigkeit deines ALFA R36 Routers unzufrieden? Hier sind ein paar hilfreiche Praxis-Tipps, um noch mehr Performance aus der Hardware herauszuholen.


Die besten Settings für maximalen Speed

  • "b" Modus deaktivieren: Der veraltete 802.11b-Standard bremst das gesamte Netzwerk aus. Stelle den Router auf "g/n mixed" oder "n only".
  • 40MHz aktivieren: Eine Kanalbreite von 40MHz verdoppelt theoretisch die Bandbreite gegenüber 20MHz (funktioniert am besten bei geringer Störung durch Nachbar-WLANs).
  • WPA2 und AES verwenden: Alte Verschlüsselungen wie WPA-TKIP drosseln den Datendurchsatz massiv. Nutze zwingend WPA2-AES!
  • Kanalabstand halten: Verwende für das lokale WLAN des R36 nicht denselben oder einen benachbarten Kanal des Hotspots, den du empfängst.
  • Antennen-Abstand: Platziere die externe USB-WLAN-Antenne (z. B. Tube) nicht in unmittelbarer Nähe zum R36, um Interferenzen zu vermeiden. Notfalls kannst du die Sendeleistung des R36 leicht reduzieren.

Hotspot-Verschlüsselung anpassen

Die oben genannten Tipps gelten für das interne WLAN des R36. Auch bei der Verbindung zum entfernten Hotspot kann ein Wechsel von WPA-TKIP auf WPA2-AES wahre Wunder wirken (teilweise Verdopplung der Geschwindigkeit).

Hinweis: Der R36 nutzt normalerweise das, was ihm vom Hotspot angeboten wird. Wenn die Verbindung nach der Umstellung auf AES abbricht, unterstützt der Hotspot diese sichere Verschlüsselung leider nicht.


FAQ: ALFA R36 Optimierung


Warum ist TKIP so langsam?

TKIP ist ein veraltetes Protokoll, das technisch auf maximal 54 Mbit/s limitiert ist. Nur mit AES erreichst du die vollen Geschwindigkeiten des 802.11n Standards.


Was tun, wenn 40MHz zu Abbrüchen führt?

Wenn du dich auf einem sehr vollen Campingplatz befindest, stören sich die vielen WLANs gegenseitig. Schalte in diesem Fall zurück auf 20MHz, das ist resistenter gegen Störungen.